Wahl zum Vizepräsidenten der DFG: Prof. Mädler übernimmt Amt im Präsidium

Innerhalb der DFG-Jahresversammlung tagten Ende Juni bis Anfang Juli das Präsidium, der Senat und der Hauptausschuss sowie die Mitgliederversammlung in Bonn. Im Rahmen dessen fanden auch Wahlen zur aktualisierten Aufstellung des Präsidiums statt.
Nominiert für diese Wahlen: Prof. Lutz Mädler, Direktor und Leiter des Programmbereichs Verfahrenstechnik am Leibniz-IWT und Professor für Mechanische Verfahrenstechnik an der Universität Bremen. Auf Vorschlag des Senats wurde er für eine erste Amtszeit als Vizepräsident aufgestellt - und erfolgreich gewählt. Die DFG ist die größte Forschungsförderorganisation Deutschlands und vergibt jedes Jahr Fördersummen in Milliardenhöhe. Das Präsidium der Deutschen Forschungsgemeinschaft stellt damit eines der wichtigsten Leitungsgremien der deutschen Wissenschaft dar.
Für Prof. Mädler ist es eine weitere große Auszeichnung seiner bereits preisgekrönten Karriere: In 2017 erhielt er den Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis, noch im selben Jahr den Reimar-Lüst-Preis der Max-Planck-Gesellschaft und im Jahr 2018 wurde er für seine Forschung mit dem ERC Advanced Grant ausgezeichnet. In der neuen Aufgabe im Präsidium wird Prof. Mädler die strategische Ausrichtung der DFG mit weiterentwickeln, wissenschaftspolitische Themen bearbeiten und Beschlüsse vorbereiten.
Das Amt sieht zudem die Vertretung der Wissenschaft gegenüber Politik, Hochschulen und nationalen wie internationalen Institutionen vor. Für Prof. Mädler ist die Wahl so als große Anerkennung seiner wissenschaftlichen Exzellenz als auch Führungskompetenz anzusehen, die ihn einmal mehr als herausragende Persönlichkeit der deutschen Wissenschaftslandschaft im Bereich der Ingenieurwissenschaften ausweist. Die Amtszeit einer Vizepräsidentschaft beträgt vier Jahre, eine einmalige Wiederwahl für weitere vier Jahre ist möglich.
Bild: © Universität Bremen, Patrick Pollmeier