Förderzusage im Leibniz-Wettbewerb

Große Auszeichnung für Prof. Kabliman: im Leibniz-Wettbewerb 2026 überzeugte das von ihr eingereichte Projekt „AI-guided Computational Materials Design for Sustainable Manufacturing and Materials Innovation (AIM)" die Gutachtenden und wurde für die Förderung im Leibniz-Professorinnenprogramm empfohlen. Am 15. Juli entschied der Senat über die Förderung und folgte der positiven Empfehlung des Ausschusses. Die Förderung honoriert nicht nur ein vielversprechendes Forschungsprojekt, sondern auch Direktorin Kabliman persönlich, sodass ihr über die Leibniz-Gemeinschaft wertvolle Möglichkeiten für weitere Vernetzung und Weiterentwicklung angeboten werden.
Das von ihr eingereichte Projekt setzt auf Simulation, um bei der Entwicklung neuartiger Werkstoffe Experimente zu reduzieren und Ressourcen zu sparen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Einbindung innovativer KI-basierter Modellierung für das Materialdesign, beispielsweise in der additiven Fertigung. Die resultierenden Ergebnisse sind damit zum einen für die Forschung, aber zum anderen auch unmittelbar für die Industrie von großem Interesse.
Im Rahmen des Leibniz-Professorinnenprogramms sollen einerseits exzellente Wissenschaftlerinnen für die Leibniz-Gemeinschaft gewonnen und andererseits bereits an Leibniz-Instituten tätige, herausragende Forscherinnen gezielt in ihrer weiteren Karriere unterstützt und gehalten werden. Die in diesem Jahr insgesamt vier ausgewählten international ausgewiesenen Wissenschaftlerinnen erhalten in nach ihrer Berufung eine Förderung über fünf Jahre in Höhe von insgesamt rund 3,9 Millionen Euro.