Erfolgreiches Promotionskolloquium von Rahel Jedamski

In ihrer Dissertation mit dem Titel „In-Prozess-Einsatz mikromagnetischer Prüfverfahren zur Detektion thermo-mechanischer Randzonenbeeinflussungen beim Schleifen“ untersuchte Rahel Jedamski, wie das magnetische Barkhausenrauschen bereits während des Schleifprozesses zur Qualitätssicherung eingesetzt werden kann – und nicht wie bisher nur danach.
Beim Schleifen – dem letzten Schritt in der Fertigungskette – können thermo-mechanisch bedingte Schädigungen in der Randzone entstehen, die teure Ausschuss- oder gar Versagensfälle verursachen. Bisher wird dies meist durch chemische Ätzverfahren erkannt – aufwändig, subjektiv und nicht unbedenklich für Mensch und Umwelt.
Die Forschung der wissenschaftlichen Mitarbeiterin aus der Abteilung Physikalische Analytik zeigt: Eine In-Prozess-Überwachung mittels Barkhausenrauschen ist prinzipiell möglich, reagiert sensibel auf beginnende Veränderungen und legt damit die Grundlage für eine zukunftsweisende Prozessregelung – ganz ohne Chemikalien, aber mit großem Potenzial für Qualität, Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung.
Am 16. Juni schloss sie ihre Promotion mit einem erfolgreichen Promotionskolloquium ab. Das Intsitut gratuliert!