Erfolgreiches Promotionskolloquium von Matheus Rover Barbieri

Matheus Rover Barbieri hat seine Dissertation erfolgreich abgeschlossen und dabei wichtige Erkenntnisse zur Optimierung des Fluid Catalytic Cracking (FCC) Prozesses erarbeitet – einem Kernverfahren der Ölraffination zur Herstellung von Ethylen, Diesel, Kerosin und Benzin. In der petrochemischen Industrie können bereits kleine Verbesserungen erhebliche wirtschaftliche und ökologische Auswirkungen haben.
In seiner Arbeit "Atomization efficiency enhancement in internal-mixing Y-jet nozzles using distinct dispersing media" fokussierte sich Rover Barbieri auf die Y-Strahldüse und deren Rolle bei der Ölzerstäubung. Durch eine Kombination aus numerischen Simulationen und experimentellen Untersuchungen analysierte er sowohl die interne Strömung als auch die externen Spraycharakteristika dieser kritischen Komponente.
Seine Forschungsergebnisse zeigen detailliert auf, wie die Düsengeometrie die Spraydynamik und Zerstäubungseffizienz beeinflusst – insbesondere bei der dampfunterstützten Zerstäubung. Diese Erkenntnisse sind von besonderer Bedeutung, da effizientere Zerstäubungsprozesse zu einer besseren Ausnutzung der Rohstoffe und damit zu reduzierten Emissionen führen können.
Mit seiner systematischen Analyse der Mechanismen der Innenmischungszerstäubung leistet Rover Barbieri einen wertvollen Beitrag zum Verständnis dieser komplexen Prozesse. Seine Ergebnisse bieten der petrochemischen Industrie konkrete Ansätze zur Verbesserung der Zerstäubungsleistung und damit zur Steigerung der Prozesseffizienz.
Das Institut gratuliert Matheus Rover Barbieri zu dieser herausragenden Leistung und wünscht ihm viel Erfolg für seinen Werdegang!