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11. Dez. 2020

 

Erfreuliche Nachrichten für die Wärmbehandlung des Leibniz-IWT: das Teilprojekt „Energieeffiziente Wärmebehandlung“, mit dem die IWT-Abteilung innerhalb des Verbundvorhabens „ETAimBestand – Technologie- und Methodenbaukasten zur Energieeffizienzsteigerung im Bestand der Metall verarbeitenden Industrie“ (FKZ: 03EN2048A-I) beteiligt ist, wird nach aktuellem Beschluss mit rund 1,5 Millionen Euro gefördert. Das Verbundprojekt steht unter der Federführung des PTW der TU Darmstadt und setzt sich zum Ziel, Lösungen zu entwickeln, welche eine schnelle, flächendeckende und wirtschaftliche Verbreitung von Energieeffizienztechnologien in der deutschen Industrielandschaft ermöglichen, die für die Erreichung der Klimaziele dringend benötigt werden.

Das im November aufgenommene Projekt „ETAimBestand“ verfügt über eine geplante Laufzeit von drei Jahren und eine Fördersumme von rund 10 Millionen Euro. Die Förderung erfolgt im Rahmen des siebten Energieforschungsprogramms der Bundesregierung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi). Der Projektträger Jülich (PTJ) übernimmt die Betreuung.

Je nach Anwendungsfall und Systemgrenze können im deutschen Industriebestand Energieeinsparpotentiale zwischen 25 bis 40 % des Gesamtenergiebedarfs gehoben werden. Jedoch ist der Maßnahmentransfer mit einer hohen Komplexität sowie vielen technischen und organisatorischen Hürden verbunden. Im regulären Betrieb ohne externe Begleitung werden daher meist nur die „Low Hanging Fruits“ zur Steigerung der Energieeffizienz ausgeschöpft. Eine flächendeckende Ausschöpfung auch der komplexen, systemischen Energieeffizienzpotenziale im deutschen Industriebestand ist jedoch unbedingt erforderlich, um die ambitionierten Klimaziele der Bundesregierung erreichen zu können.

 

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