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28. Okt. 2022

Erika Barreto, wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Sprühkompaktieren und Metallzerstäubung und Teil der Arbeitsgruppe von Dr.-Ing. Nils Ellendt, erhielt vor Kurzem den Keynote Paper Award bei der World PM2022 in Lyon.

Die World PM Congress & Exhibition wird organisiert von der European Powder Metallurgy Association (EPMA) und bringt jährlich mehr als 1.000 Besucherinnen und Besucher aus der Pulvermetallurgie-Branche zusammen.

Barretos Arbeit mit dem Titel „Influence of oxygen in the production chain of metallic glasses via laser powder bed fusion“ beschäftigt sich mit der Frage, wie sich Sauerstoffkontaminationen auf die Verarbeitbarkeit metallischer Gläser im 3D-Druck auswirken. So können z.B. bei der Anwendung Legierungselemente geringerer Reinheit verwendet werden, um u.a. Materialkosten erheblich zu sinken. Metallische Gläser sind High-End Legierungen, die aufgrund ihrer amorphen Struktur über herausragende mechanische und Funktions-Eigenschaften verfügen. Um diese Werkstoffe zu synthetisieren, sind hohe Abkühlraten erforderlich, die mit klassischen Verfahren wie dem Gießen kaum erreicht werden können. Die Additive Fertigung kann hieraus resultierende Größen- und Geometrieeinschränkungen überwinden und neue Anwendungsfelder eröffnen.

Der Artikel zum Vortrag wird in der renommierten Zeitschrift Powder Metallurgy veröffentlicht.