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27. Feb. 2020

Dr.-Ing. Jérémy Epp ist als Mitglied des Project Review Panel (PRP) „Materials Science“ des Deutschen Elektronen-Synchrotons (DESY) nominiert worden. Für eine Amtszeit von drei Jahren wird der Leiter der Abteilung „Physikalische Analytik“ am Leibniz-IWT nun Teil der Kommission, die Nutzervorschläge für neue Forschungsprojekte an den DESY-Lichtquellen hinsichtlich ihrer wissenschaftlichen Exzellenz, ihrer Durchführbarkeit an der gewählten Experimentierstation und ihrer Relevanz für das allgemeine Forschungsprogramm diskutiert und bewertet. Im März findet die nächste von jährlich zwei Proposal-Runden statt, an der Herr Epp dann bereits mitwirken wird.

Das DESY zählt zu den weltweit führenden Beschleunigerzentren. Die Beschleuniger wie auch die Nachweisinstrumente, die DESY entwickelt und baut, sind einzigartige Werkzeuge für die Forschung: Sie erzeugen das stärkste Röntgenlicht der Welt, bringen Teilchen auf Rekordenergien und öffnen insbesondere für Ingenieure und Materialwissenschaftler einzigartige Möglichkeiten zur Analyse von werkstoffphysikalischen Vorgängen. Aufgrund der hohen Nachfrage beurteilen insgesamt 13 Project Review Panels bestehend aus ca. 3-10 externen nationalen und internationalen Experten verschiedener Forschungsfelder die eingereichten Anträge.

Herr Epp wendet selbst bereits seit mehr als 10 Jahren die verschiedenen Möglichkeiten der Großforschungseinrichtungen, insbesondere an Synchrotronanlagen für seine Forschung an. Dabei hat er unter anderem Grundlagenuntersuchungen zu Mikrostruktur- und Spannungsentwicklungen mithilfe von In-situ Experimenten unter komplexen Bedingungen realisiert, wie z. B. während des Festwalzens oder zuletzt bei der additiven Fertigung von Werkzeugstählen.