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Forschungsgruppe 2688: Instabilitäten, Bifurkationen und Migration in pulsierender Strömung

Dynamik und Instabilitäten pulsierender Suspensions-Strömungen in komplexen Rohrgeometrien

Die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Forschungsgruppe FOR 2688 hat das Ziel ein grundlegendes Verständnis von pulsierenden Strömungen zu erlangen. 

Im Ingenieurwesen (z.B. bei der Fluidförderung durch Pumpen) und in biologischen Systemen (z.B. die Blutströmung) sind pulsierende Strömungen weit verbreitet, weniger bekannt ist, wie der oszillierende Anteil des Volumenstroms die Strömungsdynamik beeinflusst.

An dieser Frage forschen wir in einem interdisziplinären Team aus Ingenieuren, Physikern und Medizinern von den Grundlagen der Strömungs-Instabilitäten über die Migration von Partikeln bis hin zu den komplexen Bewegungen und Deformationen roter Blutzellen.

Die Methoden reichen von Präzisionsexperimenten über partikelaufgelöste Simulationen bis hin zur in-vivo Beobachtung einzelner Blutzellen. Die Forschungsergebnisse sollen langfristig den hydrodynamischen Grundstein legen um bspw. Gefäßerkrankungen und Schlaganfälle in Zukunft besser zu verstehen, vorzubeugen und zu therapieren.

Die Forschungsgruppe FOR 2688 besteht aus fünf experimentellen und drei numerischen Teilprojekten innerhalb Deutschlands, der Schweiz und Österreich.
Dr. Kerstin Avila ist eine Nachwuchswissenschaftlerin und leitet erstmals ein DFG-Projekt.
Sprecher der Forschungsgruppe 2688 ist Prof. Wagner von der Universität des Saarlandes.

 

Link zur DFG mit der Projektbeschreibung „A2 - Dynamik und Instabilitäten pulsierender Suspensions-Strömungen in komplexen Rohrgeometrien“.

Link zur Homepage der Forschungsgruppe FOR 2688 (in Englisch).