Kopplung von Prozess-, Gefüge- und Struktursimulation von Hybrid-Schweißverbindungen
Durch die Kombination unterschiedlicher metallischer Werkstoffe in Form von stoffschlüssigen Werkstoffverbunden aus Stahl und Aluminium bzw. Titan und Aluminium lassen sich maßgeschneiderte Konstruktionen mit optimierten Eigenschaften herstellen. Sowohl die Nahtgeometrie als auch das lokale Werkstoffverhalten werden durch die Prozessparameter beim Schweißen beeinflusst. Eine Kopplung von Prozess-, Gefüge- und Struktursimulation unter Berücksichtigung der lokalen Werkstoffzustände und der sich ausbildenden Nahtgeometrie zur Beurteilung der quasi-statischen Festigkeit laserstrahlgeschweißter Hybrid-Verbindungen kann die Anzahl aufwendiger Versuchsreihen reduzieren und so die Wirtschaftlichkeit von Hybridstrukturen erhöhen und die weitere Ausnutzung von Leichtbaupotenzial ermöglichen.
- Methodik zur effizienten Berechnung der Nahtgeometrie in einer Prozesssimulation
- Modelle und Werkstoffdaten zur Beschreibung des Werkstoffverhaltens
- Schweißstrukturmodell zur Ermittlung der lokalen Werkstoffzustände nach dem Schweißen
Ansprechpartnerin: Dipl.-Ing. Annika Barr













