Forschungsverbund "Massiver Leichtbau" präsentiert erste Ergebnisse beim Innovationstag Mittelstand 2017 des BMWi

Frau MdB Ulla Schmidt im Gespräch mit Clemens Neipp, IEHK Aachen (rechts) und Hans-Werner Zoch, IWT Bremen

 

Frau MdB Ulla Schmidt im Gespräch mit Clemens Neipp, IEHK Aachen (rechts) und Hans-Werner Zoch, IWT Bremen

 


Mehrere Forschungsstellen des AiF-Forschungsverbundes "Massiver Leichtbau" stellten beim Innovationstag Mittelstand am 18. Mai 2017 auf dem Gelände der AiF-Projekt GmbH in Berlin ihre Forschungsarbeiten vor.

Bei strahlendem Sonnenschein nutzten viele Besucher die Möglichkeit, die wissenschaftlichen Mitarbeiter aus Aachen, Hannover, Stuttgart und Bremen nach den Zielen und Ergebnissen dieses großen Projekts zu befragen. Besonders erfreut waren diese über den Besuch von Frau MdB Ulla Schmidt, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages und Frau MdB Caren Marks, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Der Forschungsverbund "Massiver Leichtbau – Innovationsnetzwerk für Technologiefortschritt in Bauteil-, Prozess- und Werkstoff-Design für massivumgeformte Bauteile der Automobiltechnik" ist aus dem Ideenwettbewerb "Leichttechnologien für KMU" des BMWi und der AiF entstanden. Das Ziel des Verbundprojekts "Massiver Leichtbau" ist es, den sogenannten Antriebsstrang von Automobilen – vom Motor über das Getriebe bis hin zu den Radlagerungen – mithilfe neuer Stahlwerkstoffe sowie Bauteilkonstruktionen und Fertigungsmethoden noch leichter zu konstruieren und gleichzeitig hinsichtlich der Lebensdauererwartungen zu optimieren.

Beteiligt an dem Projekt sind neben dem IWT (Stiftung Institut für Werkstofftechnik) neun weitere Forschungsinstitute aus insgesamt fünf Bundesländern. Gleichzeitig wird der Forschungsverbund von vielen Kooperationspartnern aus der Industrie unterstützt. Während der dreijährigen Laufzeit sollen so gemeinsam verschiedene Fragestellungen zum Thema massiver Leichtbau in sechs Teilprojekten untersucht werden. Gefördert wird das Verbundprojekt seit 2015 von FOSTA – Forschungsvereinigung Stahlanwendung e. V. (Federführung), der Arbeitsgemeinschaft Wärmebehandlung und Werkstofftechnik e. V., Bremen (AWT), der Forschungsvereinigung Antriebstechnik e.V., Frankfurt (FVA) sowie der Forschungsgesellschaft Stahlverformung e.V., Hagen (FSV).

Der "ML-Stand"
Frau MdB Caren Marks befragt E. Körner (FSV Hagen), J. Diefenbach (IFUM Hannover), R. Tinscher und H-W. Zoch (IWT Bremen) und R. Meissner (IFU Stuttgart)