Leitung

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Geometrisch bestimmte Prozesse

Die Abteilung Werkstofforientierte Fertigung trägt ihr Kernthema im Namen: Die komplexen Wechselwirkungen zwischen Fertigungsprozess und Werkstoff. Ziel ist es, den Fertigungsprozess so zu gestalten, dass die Funktionseigenschaften von Bauteilen verbessert werden. Dabei setzt die Betrachtung der Prozesse konsequent dort an, wo die Beeinflussung des Werkstücks durch das Werkzeug entsteht: An der Randzone. Kernthese ist hier, dass sich jeder Fertigungsprozess auf den Werkstoff charakteristisch auswirkt. Er hinterlässt Spuren z.B. in Form von Eigenspannungen im randschichtnahen Bereich. Entsprechende Effekte können zur Verbesserung der Bauteilqualität genutzt werden. Das Verständnis der Wirkmechanismen dieser Effekte kann bei gleicher Qualität zur Steigerung der Prozessleistung und der Wirtschaftlichkeit beitragen.

In Forschung und Entwicklung verknüpft die Abteilung Werkstofforientierte Fertigung fertigungstechnische Ansätze mit werkstofftechnischen Kenntnissen. Durch die etablierte Kooperation mit Materialwissenschaftlern, Physikern und Chemikern verfügen ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über interdisziplinäre Fachkompetenz sowohl in ingenieurwissenschaftlichen als auch naturwissenschaftlichen Bereichen.

Die Tätigkeitsfelder der Abteilung gliedern sich in die Durchführung von grundlagen- und anwendungsorientierten Forschungsvorhaben sowie die Unterstützung von Industriepartnern durch gezielten Wissens- und Technologietransfer. Zudem finden die Forschungsergebnisse Eingang in die universitäre Lehre.