IWT - Institut für Werkstofftechnik
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Forschung

Messergebnis

Schleifprozessüberwachung

Zur Überwachung der Kontaktzonentemperatur wird ein Verfahren zur In-Prozess-Messung etabliert, das durch die Integration einer Infrarormesskette in das Schleifwerkzeug realisiert wird. Durch die Datenaufnahme und -verarbeitung in der Schleifscheibe werden die telemetrisch zu übertragende Datenmenge reduziert und eine einfache und kostengünstige Datenübertragung ermöglicht.


Das ECO-Centrum ist spezialisiert auf Materialbearbeitung durch Zerspanungs- und Umformtechnik.
Prozessketten werden gestaltet und durch technologisches Controlling abgesichert. Optimierungspotenziale werden von den Mitarbeitern konsequent gesucht und ausgeschöpft. Die ausgereiften Entwicklungen finden in der Automobilindustrie und ihren Zulieferbetrieben Anwendung, in der Luft- und Raumfahrttechnik und anderen Schlüsselbranchen. Zusätzlich werden Innovationen in der Werkzeugtechnologie, der Medizintechnik und dem Werkzeugmaschinenbau realisiert.

 

Schwerpunkte des ECO-Centrums

  • Bearbeitung schwer zerspanbarer Werkstoffe
  • Kühlschmierstoffforschung
  • Hart- und Feinbearbeitung
  • Hochgeschwindigkeitszerspanung
  • Schleiftechnik
  • Randzonenverfestigung durch Schleifhärten und Glattwalzen
  • Optimierter Kühlschmierstoffeinsatz in der Fertigung
  • Vermeidung von Werkstoffschädigung durch spanende Bearbeitung
  • Distortion Engineering beim Spanen und Umformen
  • Modellierung und Simulation von Fertigungsprozessen
  • Sensorintegration in Zerspanungswerkzeuge
  • Ökonomische und ökologische Auslegung von Fertigungsprozessen
  • Randzonenbeeinflussung (surface integrity) durch Fertigungsprozesse
  • Verzahnungsbearbeitung

Aktuelle Forschungsprojekte

  • Effiziente Schleifscheibenreinigung
  • Rating und Controlling in Fertigungsbetrieben
  • Optimierung komplexer Fertigungsprozessketten
  • Gezielte Bewertung der mikrobiellen Belastung von Kühlschmierstoffen
  • Qualitätssicherung und Innovationsmanagement bei der Bearbeitung von Faserverstärkten Kunststoffen (QUALIF)
  • Orbitalbohren in mehrschichtigen Mischpaketen (Al/CFK/Ti)
  • Auswirkungen des mikrobiellen Befalls von wassergemischten Kühlschmierstoffen auf das Zerspanergebnis
  • Wirkmechanismen von Kühlschmierstoffadditiven im Zerspanprozess
  • Wärmebehandlungsfreie Fertigung von randschichtgehärteten Bauteilen durch plastische Randverformung von Werkstoffen mit hohem Gehalt an metastabilem Austenit – „Mechanisch induziertes Härten“
  • Hochgeschwindigkeitszerspanung dünnwandiger rotationssymmetrischer Bauteile
  • Bearbeitung extrem schwefelarmer Stähle durch Bohren und Walzfräsen
  • Thermische Grenze bei der mechanischen Randschichtverfestigung infolge des Größeneinflusses beim Schleifen
  • In-Prozess-Temperaturmessung beim Schleifen IR-TherMoGrind
  • Untersuchungen zur numerischen Simulation des Schleifhärteprozesses zur Berechnung von Temperaturverteilung, Gefügeumwandlung und Bauteilverzug

Aktuelle Forschungsprojekte in Sonderforschungsbereichen:

Forschungsprojekte im SFB 570 „Distortion Engineering“

  • Numerische und experimentelle Untersuchung des Verzugspotenzials beim Umformen
    (Teilprojekt A3)
  • Analyse des thermischen und mechanischen Belastungskollektivs als Verzugspotenzial in der spanenden Bearbeitung
    (Teilprojekt A4)
  • Mechatronisches Bearbeitungssystem zur Verzugsbeherrschung durch dynamische Beeinflussung von Zerspanungsparametern
    (Teilprojekt B7)
  • Optimierung der Umformstrategien zur Herstellung verzugsarmer Lagerringe mit hoher Lebensdauer
    (Teilprojekt T1)
  • Minimierung zerspanungsbedingter Maß- und Formabweichungen in der Weichbearbeitung antriebstechnischer Bauteile
    (Teilprojekt T2)

Fachausschuss 18 – Werkstofforientierte Fertigung

Die Funktionseigenschaften von Bauteilen sind untrennbar mit den zur Bauteilherstellung genutzten Fertigungsverfahren und den Herstellprozessen für die zu bearbeitenden Werkstoffe verbunden. Vielfach bestehen im betrieblichen Alltag Abstimmungsprobleme bei den komplexen Wechselwirkungen, die zu Ausschuss bei der Wärmebehandlung und der Fertigung oder zu Bauteilversagen bei der Nutzung führen können. Nur eine geschlossene Betrachtung der Thematik aus fertigungstechnischer und werkstofftechnischer Sicht erlaubt Aussagen zur Bauteilfunktion und hilft bei der Identifikation von Innovationspotenzialen. Der im September 2008 innerhalb der Arbeitsgemeinschaft Wärmebehandlung und Werkstofftechnik (AWT) gegründete Fachausschuss „Werkstofforientierte Fertigung“ verfolgt das Ziel, fertigungstechnische Aspekte und werkstofftechnische Erkenntnisse synergistisch zusammenzuführen. In der Arbeit des Fachausschusses stehen die Diskussionen von Anwenderproblemen, die Auseinandersetzung mit korrespondierender Grundlagenforschung und die Entwicklung von Lösungen durch die Definition von unterstützenden Forschungsarbeiten im Vordergrund. Schwerpunkte der derzeitigen Arbeiten sind die komplexen Zusammenhänge im Themengebiet Einfluss unterschiedlicher Werkstoffchargen auf die Bearbeitbarkeit und die Produktqualität. Die Mitglieder des FA 18 kommen zweimal im Jahr zusammen. Neue Teilnehmer sind herzlich willkommen.

Termin der nächsten Sitzung: 2. Quartal 2012

Ort: noch offen

Anfahrt: Anfahrtskizze IWT

  • Tagesordnung der letzten Sitzung
  • Protokoll der vorletzten Sitzung

Obmann des FA 18
Dr.-Ing. Michael Wittmann
SKF Linearsysteme GmbH
Telefon: +49 (0) 62269-20333
E-Mail: michael.wittmann@skf.com

ECO-Centrum

Fachausschuss 23 - Ressourcenschonenende Metallverarbeitung

In den metallverarbeitenden Betrieben nehmen Entsorgungsprobleme einen immer höheren Stellenwert ein. Gesetzliche Vorgaben erzwingen neue Ansätze bei der Entsorgung und verursachen nicht unerhebliche Kostensteigerungen in diesem Bereich. Um die Betriebe bei der Lösung dieser Aufgaben zu unterstützen, hat die Arbeitsgemeinschaft Wärmebehandlung und Werkstofftechnik (AWT) einen Fachausschuss eingerichtet, der diese Thematik aufgreift. Der Fachausschuss 23 "Ressourcenschonende Metallbearbeitung '' der Arbeitsgemeinschaft Wärmebehandlung und Werkstofftechnik (AWT) wurde Anfang 1995 gegründet und hat es sich zum Ziel gesetzt, die metallverarbeitenden Betriebe bei der Entwicklung von Lösungsansätzen im Bereich der Entsorgung von metallhaltigen Abfällen und bei der Reduzierung des Reststoffaufkommens zu unterstützen. Dazu arbeiten unter der Leitung von Obmann Dr. rer. nat. Joachim Schulz innerhalb dieses Fachausschusses produzierende Betriebe, Entsorger, Anlagenbauer, Behördenvertreter und Forschungsinstitute zusammen.

Termin der nächsten Sitzung: wird noch abgestimmt

Ort: noch offen

Anfahrt: Anfahrtskizze Institut für Werkstofftechnik

  • Tagesordnung der letzten Sitzung
  • Protokoll der Sitzung vom 16. November 2011


Obmann des FA 23
Dr. rer. nat. Joachim Schulz
WISURA Mineralölwerk
Tel.: +49 (0)421 54903-32
E-Mail: j.schulzwisura.de

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