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Bestimmung des Adhäsionsverhalten zwischen TiO2 Nanopartikeln

Das Kontaktverhalten von  Nanopartikeln  ist  entscheidend  für  industrielle Prozesse  wie  z.B.  Fluidisierung oder Agglomeration. Diese Prozesse finden in vielen verschiedenen industriellen Bereichen eine breite Anwendung. Beispiel hierfür sind die Pharmaindustrie, erneuerbare Energie oder die Lackherstellung.

Bisherige  Kontaktmodelle  (JKR, DLVO, Kapillarkräfte) gehen von einem Kontinuum Ansatz aus um das Verhalten der Kontaktflächen zu beschreiben. Allerdings ist unklar, ob diese Ansätze auch dann gelten, wenn die Partikel genauso  groß  sind,  wie  die  Reichweite  der  Interaktion  zwischen  den Partikeln. Innerhalb dieses Tandemprojektes werden die Adhäsionskräfte  zwischen  TiO2 Nanopartikelaggregaten  näher  untersucht.  Die  TiO2 Nanopartikel  werden  als  Schichten  mithilfe  der Flammensprühpyrolyse (FSP) hergestellt. Die hergestellten Nanopartikel werden  mittels  XRD,  BET  und  TEM  charakterisiert.  Zur  Bestimmung der Adhäsionskräfte zwischen den TiO2 Nanopartikeln werden mit der Rasterkraftmikroskopie (AFM) Kraft-Weg-Kurven gemessen. Aufgrund  der  Porosität  der Schicht  kommt  es  zur  mehreren  Kontakten  zwischen  der  AFM-Spitze und einzelnen Nanopartikeln. Die Messkurven werden statistisch  ausgewertet. Diese  Ergebnisse  werden  mittels AFM-Messungen von TiO2 Einkristallen im Größenbereich von einigen Mikrometern verifiziert, um Effekte auf der Nanoskala offen zulegen. Zusätzlich werden die Experimente um atomistische Modellierungen ergänzt (Gruppe von Prof. Colombi Ciacchi) die, bei der Analyse der Wechselwirkungen zwischen den Nanopartikeln, wichtige Erkenntnisse liefern soll.

(DFG SPP 1486 PiKo)

 

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