Viele Vorteile von Metalloxid-basierten Gassensoren (MOX) werden durch deren mangelnde Selektivität zunichte gemacht. Durch die Verwendung von chemischen Filtern kann diese drastisch gesteigert werden, was jedoch aufgrund der verwendeten Herstellungsverfahren (basierend auf Pulver-/Pasten-Vorverarbeitung bei der Schichtherstellung von dicken sensitiven Schichten) nur ansatzweise umgesetzt werden kann. Dies verdeutlicht die Notwendigkeit zu einer parallelen technologischen Weiterentwicklung einhergehend mit einem verbesserten Grundlagenverständnis, welche zu einer F&E Methode führt, die einen Durchbruch auf diesem Gebiet ermöglicht. Das sich daraus ergebende Ziel des Projektes ist die Erarbeitung einer kohärenten, anwendungsspezifischen Design- und Synthesemethodologie zur in-situ Herstellung und Abscheidung von porösen Mehrkomponentenschichten. Die technologischen Grundlagen zur Entwicklung dieser F&E Methodologie basieren auf der FlammenSprühPyrolyse (FSP) und ihrer Kombination mit Operando Sensorcharakterisierungen, die an der Universität Tübingen durchgeführt werden.
OASIS ist ein gemeinschaftliches Projekt zwischen der Universität Bremen und der Universität Tübingen.
Förderung: Deutsche Forschungsgemeinschaft







