Motivation
Der Sprühkompaktierprozess hat bereits Zugang zur Serienproduktion in der Industrie erhalten. Heute werden in der Industrie rohrförmige Produkte über die Route (verein-facht): sprühkompaktierter Bolzen, Strangpressen, Rundkneten, Ablängen hergestellt. Eine Möglichkeit hinsichtlich der Reduzierung von Prozessschritten bzw. Kosten ist das Sprühkompaktieren von Rohren auf einem Rohrsubstrat. Die entstehende Porosi-tät beim Spühkompaktieren lässt sich nicht gänzlich vermeiden, aber durch verschie-dene Maßnahmen wie Änderung der Sprühbedingungen oder Vorheizung des Substra-tes reduzieren.
Aufgabenstellung
Ziel dieser Arbeit ist die Optimierung der entstehenden Porosität beim Sprühkompak-tieren von dünnschichtigen Al-Rohren. Im Januar 2009 wird eine neue Rohrsprühvor-richtung mit induktiver Erwärmung des Substrates in Betrieb genommen, hier sollen unter anderem Vorheizung des Substrates, sowie Änderungen der Sprühbedingungen und deren Einfluss auf die entstehende Porosität untersucht werden. Die Arbeit bein-haltet Verfahrenstechnische sowie Materialwissenschaftliche Fragestellungen. Simu-lationsrechnungen zum Wärmehaushalt des Substrates können ebenfalls Bestandteil der Arbeit sein.
Möglicher Projektbeginn: Ab sofort
Abteilung Sprühkompaktieren
Ansprechpartner:
Dipl.-Ing. Christoph Meyer
Stiftung Institut für Werkstofftechnik (IWT)
Hauptabteilung Verfahrenstechnik
Fachbereich Produktionstechnik
IW1+2 Raum 1156
Tel.: 218-64518








